Neu hier?

Dann melde dich doch schnell an.

Nutzungsbedingungen annehmen
muss angeklickt sein, damit es weitergeht.

 
 

Hallo,

bevor du dich als User einloggen kannst, musst du dich zuerst als Mitglied registrieren.
Registriere dich jetzt kostenlos und finde neue Freunde. Vom Gedankenaustausch bis zum lockeren Plaudern – ist hier alles möglich!

Achtung: Nach deiner Anmeldung erhältst du eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Wenn du dem Link gefolgt bist, kannst du dich dann hier einloggen.

User Login

Ich habe mein Passwort vergessen.
wird geladen ...

Informatiker / Informatikerin (Bachelor) I: Ausbildung/Studium und Berufsalltag (TU Darmstadt)

Der Jobreport - Mit Jobinterview und JOEYJobtest

Das Studium rückt immer näher? Wenn du ein Interesse für Mathe und Computer hast, ist vielleicht der Studiengang Informatik das Richtige für dich. Was du wahrscheinlich nicht weisst: Es geht nicht darum, Computerprobleme zu lösen, sondern Probleme mit Hilfe des Computers zu lösen. Informatik ist die moderne Form des Problemlösens in Industrie, Wirtschaft und Medizin. Man löst eine Aufgabenstellung nicht von Hand, sondern bereitet sie so auf, dass ein Computer sie ausführen kann.

Exemplarischer Tagesablauf von Simone Daum, einer Informatikerin, die als Software-Entwicklerin bei IBM beschäftigt ist

Simone Daum

Mein Arbeitstag als Software-Entwicklerin beginnt zwischen 7.00h-8.30h. Diesen Arbeitsbeginn habe ich mir jedoch selbst gesetzt, denn in der IT-Branche gibt es keine typischen Arbeitszeiten. Man kann nicht nur flexibel sein, man muss es sogar.

Zuerst setze ich mir mein Arbeitspensum für den heutigen Tag. Ich verschaffe mir so einen Überblick über die anstehende Arbeit für den heutigen Tag. Eine selbstständige und verantwortungsvolle Arbeitsweise ist extrem wichtig, denn ich habe bestimmte Fristen, die ich einhalten muss. Zu diesem Zeitpunkt muss die Arbeit daran erledigt sein.

Dann gehe ich meine E-Mails durch, denn Kollegen und Geschäftspartner teilen mir auf diesem Weg ihre unterschiedlichen Probleme mit ihren Computern mit oder stellen Anfragen.

Gegen 9.00h gehen meine Kollegen und ich zusammen frühstücken. Es ist schön, sich gleich zu Beginn des Tages mit Kollegen auszutauschen, mit denen man schließlich an einem Produkt, z.B. neuen Datenbankfunktionen, arbeitet.

20 Minuten später sitze ich bereits wieder in meinem Büro. Seit gestern arbeite ich schon an dem Design der Oberfläche und dem Innenleben, der sogenannten Architektur, einer neuen Datenbankfunktion. Mit unserem Produkt lassen sich große Datenbestände verwalten, wie z.B. Daten über Produkte, die eine Firma herstellt, über Kunden der Firma und die Anzahl dieser Produkte, die sie kaufen. Die neue Datenbankfunktion soll es ganz einfach machen herauszufinden, wie viele Rohstoffe die Firma einkaufen muss, damit sie die Nachfrage der Kunden jederzeit decken kann, aber gleichzeitig kein zu großes Warenlager haben muss.

Der Schwerpunkt meiner Tätigkeit als Software-Entwicklerin ist das Entwickeln von Softwareprogrammen. Dabei werden zusätzliche Funktionalitäten in unser Produkt eingebettet. Dazu gehört einerseits das Design, die die neue Funktionalität ausmachen, aber ich gestalte zum Beispiel auch die neue Oberfläche, mit denen der Benutzer letztendlich die neue Funktion aufrufen kann. Insgesamt arbeite ich daran einige Wochen, denn es handelt sich dabei um keine Arbeit, die an einem Tag abgeschlossen ist.

Mittlerweile ist es schon 11.00h und es findet  ca. eine Stunde lang eine Besprechung mit dem Teamchef und allen Kollegen statt, die an diesem Projekt arbeiten. Wir besprechen die neuen Funktionalitäten, welche die Software enthalten muss. Außerdem präsentiere ich meinen Kollegen die Benutzeroberfläche, die ich heute morgen fertig gestellt habe.

Bis auf ein paar Kleinigkeiten sind sie damit einverstanden. Das ist super!

Anschließend gehen wir in die Mittagspause, denn ein kleines Hungergefühl hat sich eingestellt.

Eine Stunde später sitze ich wieder an meinem Schreibtisch und füge die Änderungsvorschläge meiner Kollegen von heute morgen in mein Design ein. Es muss alles gut überlegt sein und so konzipiert, dass es für jedermann nachzuvollziehen und verständlich ist. Jetzt kann ich endlich anfangen, die neue Funktion tatsächlich zu programmieren.

Gegen 15 Uhr findet erneut eine Teambesprechung statt. Diesmal gibt es einen interessanten Vortrag eines Kollegen zu seinem Teil des Projektes. So habe ich die Möglichkeit über den Stand seiner Arbeit informiert zu werden und weiß, worauf ich mich bei meiner Arbeit einstellen muss. In der Entwicklung ist nie einer allein für ein Produkt zuständig, sondern jeder arbeitet an einem Teil mit, bis es zu einem Ganzen wird.

Um 16 Uhr ist die Besprechung zu Ende und ich habe einen telefonischen Termin mit einem Kollegen im Ausland. Er ist für das Testen der von mir zuletzt entwickelten Funktionalität verantwortlich. Ich erkläre ihm, wie sie genau funktioniert und bedient wird, und worauf er beim Testen besonders achten muss.

Es ist schon recht spät, aber ich muss mich noch auf ein Gespräch mit einem neuen Kunden, das morgen früh ansteht, vorbereiten. Beratung ist nämlich auch sehr wichtig in diesem Bereich, denn wir wollen schließlich unsere Kunden zufrieden stellen und neue Kunden gewinnen.

Um 18 Uhr ist mein Arbeitstag für heute beendet. Morgen werde ich weiter programmieren und auch schon anfangen mir zu überlegen, wie die Oberfläche für meine neue Funktion aussehen könnte. Auch dabei werde ich mit meinen Kollegen zusammenarbeiten und jeder wird einen Teil der Arbeit übernehmen.


(Interview und Text von Katharina Woytassek)

Die Technische Universität Darmstadt ist der Mittelpunkt der Wissenschafts- und Kulturstadt Darmstadt und trägt zum Wohlstand und Fortschritt in einer der potentesten Metropolregionen Europas bei. Sie konzentriert sich aus vielen wissenschaftlichen Perspektiven auf Technik -aus der Perspektive der Ingenieur-, Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften, von der Erkenntnis bis zur Anwendung im Alltag.

Die Technische Universität Darmstadt wurde 1877 gegründet. Sie konzentriert sich aus vielen wissenschaftlichen Perspektiven auf die Technik
 - aus der Perspektive der Ingenieurs-, Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften, von der Erkenntnis bis zur Anwendung im Alltag.

Ein Fachbereich der TU Darmstadt ist die Informatik.


Die Tätigkeit eines Software-Entwicklers / einer Software-Entwicklerin im Überblick


  • Informatiker/innen arbeiten in IT-Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen der Informations- und Kommunikationstechnik entwickeln und anbieten (z.B. Computerhersteller, Softwarehäuser), sowie branchenübergreifend in allen Wirtschaftsunternehmen und Behörden, die IT-Produkte anwenden
  • Sie sind dort in Fach- und Serviceabteilungen tätig, arbeiten in den Bereichen Forschung und Entwicklung oder Aus- und Weiterbildung
  • Weiterhin sind Informatiker/innen in Ingenieurbüros für IT-Systementwicklung sowie in der Softwareberatung bis hin zu Internet- und E-Business-Beratungsunternehmen beschäftigt
  • Der Arbeitsplatz von Informatikern und Informatikerinnen befindet sich überwiegend in Büroräumen mit Bildschirmarbeitsplätzen, aber auch in Fertigungsstätten sowie Rechenzentren
  • Einweisungen und Anwenderschulungen halten sie in Schulungs- und Unterrichtsräumen ab
  • Oft sind sie auch direkt beim Kunden vor Ort tätig
  • Sofern der Arbeitgeber dies ermöglicht, können sie auch am Computer zu Hause (Home Office) arbeiten


Das Studium

Studienstrukturen

An der TU Darmstadt sind Bachelor und Master in allen Informatikstudiengängen eingeführt. Der Masterabschluss ist äquivalent zum früheren Diplomabschluss. Für die TU Darmstadt ist der Master der Regelabschluss. Sie will daher keine Zulassungsbeschränkungen vom (eigenen!) Bachelor in den Master und hat zudem Bachelor und Master dadurch miteinander verzahnt, dass am Ende des Bachelorstudiums schon Kurse aus dem Master vorgezogen werden können.

Studiendauer

Die Regelstudienzeit für den Bachelor beträgt 6 Semester, also 3 Jahre. Normalerweise wird ein Master-Studium ergänzt. Bachelor und Master ergeben grundsätzlich 5 Jahre Regelstudienzeit.

Quelle: www.tu-darmstadt.de

Theorie: Vorlesungen - Seminare - Lernkontrollen

Wer ein Universitätsstudium der Informatik absolviert, besucht Lehrveranstaltungen wie Vorlesungen, Seminare, Praktika und Übungen. Gegebenenfalls sind auch Kolloquien zu belegen.

Zunächst erwerben die Studierenden die nötigen Kenntnisse in Grundlagenfächern der Informatik, wie Mathematik, Theoretische Informatik, Technische Informatik, Software/Programmierung und Softwaresysteme. Sie besuchen Veranstaltungen zu mindestens einem Anwendungsgebiet der Informatik, zum Beispiel Betriebswirtschaft, Automatisierungstechnik, Fahrzeugtechnik oder auch Linguistik. Die Studierenden werden im Hauptstudium mit zunehmend komplexeren informationstechnischen Problemstellungen konfrontiert, die sie eigenständig bearbeiten und lösen müssen. Sie lernen die erworbenen Grundkenntnisse auf konkrete IT-Projekte zu übertragen und erarbeiten sich dabei professionelle Strategien zur Lösung von Problemen mit Hilfe von Informatik..

Die Studierenden erarbeiten sich das Pensum überwiegend im betreuten Einzelstudium, meistens in selbst organisierten Arbeitsgruppen. Zusätzlich werden in den ersten Semestern des Studiums oft Tutorien angeboten, in denen die Studienanfänger/innen von erfahrenen Studierenden betreut werden. Die Verantwortung für die Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen bleibt jedem selbst überlassen, was hohe Anforderungen an die Selbstdisziplin stellt. Das gilt auch für Referate und Seminararbeiten, bei denen die Studierenden das selbstständige wissenschaftliche Arbeiten einüben und ihre Arbeitsschritte planen. Hierzu recherchieren sie in der Universitätsbibliothek oder im Internet, konsultieren Fachliteratur und werten sie aus. Sie benötigen gute Sprachkenntnisse, denn die einschlägige Literatur ist häufig in englischer Sprache abgefasst.

Leistungsnachweise muss man in jedem Semester erbringen, entweder in Form von Referaten, Seminararbeiten, Klausuren oder Prüfungen. Die Studierenden müssen selbst ihr Studium planen und entscheiden, welchen Kurs sie in welchem Semester belegen wollen.. Vor allem in den höheren Semestern setzen die Studierenden die Schwerpunkte ihres Studiums selbst und können sich im Rahmen der Studienordnung auf bestimmte Fachgebiete spezialisieren.

Praxis: Übungen - Projekte - Industriepraktika

Um zu den theoretischen Kenntnissen auch die praktischen Qualifikationen zu erwerben, nehmen die angehenden Informatiker/innen an Übungen und Praktika teil. Dabei lernen sie z.B., Software-Tests rationell zu planen, auszuführen und zu protokollieren. Die Studierenden sollen die Fähigkeit erwerben, gewonnene Erkenntnisse auf neue Problemstellungen zu übertragen.

Mit der Berufswirklichkeit machen sich die Studierenden meist schon während des Studiums vertraut.  An einem IT-Standort wie Darmstadt geschieht dies in der Regel in einschlägigen beruflichen Tätigkeiten neben dem Studium her in der Wirtschaft oder in Forschungsinstituten.  Solche Tätigkeiten münden nicht selten in eine erste Festanstellung nach dem Studium.

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Informatikstudiengänge sind nicht zulassungsbeschränkt. Die Hochschulen vergeben ihre Studienplätze selbst und legen dabei eigene Auswahlkriterien fest.  Die Informatik an der TU Darmstadt hat die Philosophie, jedem eine faire Chance zu geben, und beschränkt die Zulassung daher nicht.

Generell ist für ein Universitätsstudium die allgemeine oder die fachgebundene Hochschulreife vorgeschrieben. Zum Studium zugelassen werden kann, wer über die erforderliche Hochschulzugangsberechtigung und eine EU-Staatsbürgerschaft verfügt oder eine andere Staatsangehörigkeit und ein deutsches Abitur besitzt. Studieninteressierte aus anderen Ländern ohne deutsches Abitur müssen sich für alle Fächer immer bei der jeweiligen Hochschule bewerben. Für die Immatrikulation benötigen sie einen Zulassungsbescheid. Außerdem wird geprüft, ob ihre Vorbildung in Deutschland zur Aufnahme eines Studiums berechtigt oder ob sie eine Feststellungsprüfung ablegen müssen. Studienbewerber/innen aus nicht-deutschsprachigen Ländern müssen die erforderlichen Deutschkenntnisse nachweisen oder an der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) teilnehmen bzw. den Test Deutsch als Fremdsprache (TestDaF) ablegen.

Informationen zur Vorbereitung auf ein Studium in Deutschland erteilt der Deutsche Akademische Austausch Dienst: Deutscher Akademischer Austausch Dienst e.V. (DAAD)

Für besonders qualifizierte Berufstätige gibt es Sonderwege, die ein Studium auch ohne formale Hochschulzugangsberechtigung ermöglichen.

Quelle: www.berufenet.de


Kenntnisse und Fertigkeiten


Mathematik ist das wesentliche Handwerkszeug in der Informatik, daher sollten gute Schulkenntnisse erworben worden sein, vorzugsweise in einem Mathematik-
Leistungskurs, aber auch ein Grundkurs ist ausreichend.  Entscheidend ist die persönliche Neigung zu mathematik und Logik.

Deutsch ist wichtig, um Sachverhalte zu analysieren und zu strukturieren, ist es grundlegend wichtig, sie präzise darstellen und schriftlich darlegen zu können.

Grundlegende Englisch-Sprachkenntnisse zum Lesen wissenschaftlicher Literatur sowie Diskutieren fachlicher Zusammenhänge sollten nach Möglichkeit vor dem Studium schon vorhanden sein, können aber noch während des Studiums nachgeholt werden.

Wissen über Informatik wird nicht vorausgesetzt.  Vorwisse z.B. über Datenstrukturen, Algorithmen oder Programmiersprachen sind hilfreich für den Einstieg in das Studium,aber nicht zwingend notwendig.

Der sichere Umgang mit dem PC, grundlegenden Betriebssystemfunktionen (Dateimanagement) und Standard-Datenverarbeitungsprogrammen (Textverarbeitung, Präsentationen) ist für einen problemlosen Start in das Studium ebenfalls hilfreich.

Quellen: BW Bildung und Wissen Verlag und Software GmbH sowie Genius, die Studienberatung der Professoren (http://www.genius-studienberatung.de)


Was sagt Andreas Klemp, Software-Entwickler bei PRODYNA GmbH - information architects, zu seiner Berufswahl....


Andreas Klemp

  • Welche Ausbildung/Studium hast du absolviert?
    Ich habe Diplominformatik an der Technischen Universität Darmstadt studiert
  • Und welche Position hast du im Unternehmen?
    Ich bin IT Consultant und Software Engineer. Je nach Projekt werde ich auch mal als Business Analyst eingesetzt.

  • Warum hast du dich für diesen Beruf entschieden?
    Durch die wechselnde Projekttätigkeit kann man in kurzer Zeit sehr viele Bereiche der Software-Entwicklung kennen lernen. Dadurch kann man feststellen, in welchen Bereichen dieses umfangreichen Gebietes man gerne arbeitet und in denen man sich spezialisieren möchte. Außerdem kommt so nie Langeweile auf.
  • Wie zufrieden bist du mit der Berufswahl?
    Momentan kann ich mir eigentlich nichts Besseres vorstellen. Das hängt aber sicherlich nicht nur mit der Tätigkeit, sondern auch mit dem sehr guten Arbeitsumfeld und den Kollegen zusammen.

  • Was gefällt dir an deiner Arbeit?
    Es gibt sehr viel Abwechselung. Durch die verschiedenen Projekte lernt man ständig etwas Neues und ist nicht 40 Jahre mit derselben Tätigkeit beschäftigt. Wir veranstalten auch regelmäßig firmeninterne Workshops, bei denen jeweils ein Kollege eine neue Technologie oder aktuelle technische Probleme eines Projektes und deren Lösung vorstellt. Generell wird man in unserer Firma sehr gefördert, wenn es um Weiterbildung geht.

  • Was ist deine Motivation für den Beruf?
    Softwaresysteme werden immer komplexer und können von einzelnen Menschen nicht mehr entwickelt oder gewartet werden. Als IT Consultant in der Software-Entwicklung bekommt man die Möglichkeit, an maßgeschneiderter Software für namhafte Kunden mitzuwirken, die möglicherweise weltweit eingesetzt wird.

  • Was gefällt dir weniger an deiner Arbeit?
    Es ist meistens recht stressig und die Arbeitszeiten sind unregelmäßig. Nur selten bleibt es bei einer 40-Stundenwoche und mit höheren Positionen (z.B. Software Architect) gibt es kaum noch einen Feierabend. Weiterhin wird erwartet, dass man sich ständig auf dem aktuellen Stand der Technik hält. Dies ist zwar meiner Meinung nach interessant und gehört in der Informatik durch die schnelle Entwicklung dazu, doch geht das auf Kosten der Freizeit.

  • Was sind deine Standardaufgaben?
    Zu den Standardaufgaben gehört die Kommunikation mit den Kunden und die Analyse der Anforderungen, da der Kunde nicht immer genau weiß, was er will. In der Software-Entwicklung wird der gesamte Prozess abgedeckt. Dazu gehört die Planung und Architektur der Software oder einzelner Komponenten, die Programmierung selbst, Testen, Fehlersuche, Wartung und Erweiterungen nach Wünschen des Kunden. Darüber hinaus müssen Dokumentationen in deutsch oder englisch geschrieben werden, damit die Übergabe an den Kunden nach Projektende möglichst reibungslos verläuft. Weitere Aufgaben (die mich momentan nicht oder nur am Rande betreffen) sind Qualitätssicherung und Betreuung der Hardwaresysteme. Unsere (Teil-)Projektleiter befassen sich weniger mit den technischen Aufgaben und mehr mit der Planung von Ressourcen und die Aufgabenverteilung auf die einzelnen Consultants.

  • Welche Vorraussetzungen müssen mitgebracht werden?
    Man benötigt umfassende und breitgefächerte Kenntnisse in der Informatik und insbesondere in der objektorientierten Programmierung sowie ein Spezialgebiet oder mehr (z.B. Datenbanken oder Webanwendungen). Unerlässlich ist selbständiges Arbeiten und die Fähigkeit, sich relativ schnell in neue Technologien einzuarbeiten und in wechselnden Projekten und Teams zurechtzukommen. Weiterhin sind (gute) Englischkenntnisse nötig, da man unter Umständen in einem internationalen Projektteam arbeitet. Schließlich ist eine gewisse Mobilität von Nöten, da sich nicht alle Projekte in der Nähe des Wohnortes befinden.

6

Informatiker / Informatikerin: Aufgaben und Tätigkeiten

Generelle Aufgaben des Informatikers / der Informatikerin

  • Informatiker / Informatikerinnen übernehmen nicht nur Entwicklungs- und Programmierungsaufgaben für Hard- und Software
  • Sie sind auch in der Systemadministration oder der Projektleitung tätig.
  • Der "typische" Beruf ist der Software-Entwickler / Software-Entwicklerin.

Aufgaben eines Software-Entwicklers / einer Software-Entwicklerin


Ein Software-Entwickler oder auch Softwareingenieur, bei größeren Projekten auch Software- bzw. System-Architekt, ist eine Person, die sich mit der systematischen Herstellung von Computerprogrammen (Software) beschäftigt.

Hier kannst du testen, ob das der richtige Beruf für dich sein könnte.


Kurz zusammengefasst:

Was der JOEYJobtest kann: Der JOEYJobtest fasst, anhand von ca. 40-45 von dir beantworteten Fragen, deine Selbsteinschätzung zu deiner Eignung und Neigung zu einem Beruf zusammen, wertet diese aus und gibt dir über ein Sofortergebnis am Bildschirm Impulse, entweder weiterzumachen oder dich vielleicht anders zu orientieren.


Die Testfragen sind mit vielen Beispielen belegt, dadurch erhältst du auch auf diesem Wege Informationen zum Beruf.

Was der JOEYJobtest nicht kann: Der JOEYJobtest ist kein (tiefen-) psychologischer Test und kein Wissenstest und nicht gleichzusetzen mit Einstellungstests von Unternehmen/ Einrichtungen!

Bist du an weiterführenden psychologischen/ wissenschaftlichen (i.d.R. kostenpflichtigen) Tests interessiert, findest du hier Informationen dazu:

http://www.boyng.de/5390 „Berufseignungs- und Interessentests im Internet oder unter http://www.boyng.de/5904 „Eignungs- und Berufseinstellungstests: Mit welchen Büchern du dich vorbereiten kannst"

Weitere Informationen zum JOEYJobtest findest du am Anfang von jedem Test.

Unsere Empfehlung in der Berufsorientierung lautet:

Stufe 1 - Die Theorie

  • Informiere dich
  • Teste dich
  • Sprich mit anderen über deine Vorstellungen
  • Nimm Beratung in Anspruch

Stufe 2 - Die Praxis

  • Geh zu Führungen, Schnuppertagen, Infotagen, Tagen der offenen Tür in Unternehmen/ Einrichtungen
  • Beteilige dich an Projektwochen
  • Bewirb dich für ein Praktikum

Weiter zum JOEYJobtest mit Sofortauswertung

Social Bookmarks: